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Stundensatz berechnen in der Schweiz, und die Kunden, die Sie dafür brauchen

Welchen Stundensatz müssen Sie verrechnen, um sich das angestrebte Einkommen auszuzahlen? Dieser Rechner geht von diesem Einkommen aus, rechnet die Sozialversicherungsbeiträge, die Vorsorge, Ihre Versicherungen und Ihre Kosten dazu und teilt durch die Stunden, die Sie wirklich verrechnen können. Danach zeigt er Ihr Umsatzziel, die Zahl der Kunden, die es bedeutet, und die Anzahl Briefe, die es bräuchte, um die fehlenden zu finden. Alle Werte lassen sich ändern.

Beitragssätze und Grenzbeträge 2026. Die Sätze hängen von Ihrer Ausgleichskasse, Ihrer Pensionskasse und Ihren Versicherungen ab: Prüfen Sie sie, bevor Sie Ihre Preise festlegen.

hCHF
Beitragssätze und Grenzbeträge 2026 · Sätze je nach Ausgleichskasse verschieden
Status
CHF
Beiträge und Kosten
AHV/IV/EO10.6 % (5.3 % Firma · 5.3 % Sie)
%
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CHF
CHF
Ihre Zeit
Wo.
Std.
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44 Wochen × 42 Std. × 60 % = 1’109 verrechenbare Stunden

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Amerikanische Richtwerte, von Anbietern verbreitet — keine Schweizer Zahlen. Die Ergebnisse unserer ersten Testkampagne veröffentlichen wir hier.

Benötigter UmsatzCHF 110’432
Mindest-Stundensatz
CHF 100/Std.ohne MWST
also rund CHF 837 pro Tag

Was Ihnen vor Steuern bleibt: rund CHF 77’568 (Näherungswert).

Ab CHF 100’000 Umsatz sind Sie mehrwertsteuerpflichtig (MWSTG Art. 10): Anmeldung bei der ESTV innert 30 Tagen. Ihr Satz versteht sich ohne MWST.
Ihre Kunden
CHF
CHF
CHF

Benötigte Kunden: 28 · Ihnen fehlen 4

Um sie zu finden: 400 Briefe (hoch, 4 %) bis 800 (vorsichtig, 2 %)

Budget: CHF 1’120∗ bis ~CHF 2’000∗

~ über 500 Briefen: ab ~CHF 2.50 pro Brief, auf Offerte

Bekannte Grenze: Der koordinierte Lohn wird weder plafoniert noch auf das gesetzliche Minimum angehoben. Über dem maximalen BVG-Lohn wird der Beitrag überschätzt, knapp über der Eintrittsschwelle unterschätzt.

Ihnen fehlen 4 Kunden, um CHF 110’432 zu erreichen.

Diese Kampagne vorbereiten →

Richtwert, ohne Gewähr. Die Annahmen sind einstellbar und sichtbar. ∗ Preise exkl. MWST.

So funktioniert es#

  1. 1.Ihr Status: angestellt in Ihrer eigenen GmbH oder AG, oder selbständig mit einem Einzelunternehmen.
  2. 2.Das angestrebte Bruttoeinkommen pro Jahr: der Lohn, den Sie sich auszahlen wollen, oder Ihr Einkommen als Selbständige oder Selbständiger vor Beiträgen.
  3. 3.Die Beiträge: AHV/IV/EO ist vorausgefüllt; für das BVG übernehmen Sie den Satz aus Ihrem Vorsorgeausweis. Weitere Versicherungen geben Sie in Franken ein.
  4. 4.Ihre Kosten pro Jahr: Miete, Software, Fahrzeug, Weiterbildung.
  5. 5.Ihre Zeit: Wochen pro Jahr, Stunden pro Woche, Anteil, den Sie wirklich verrechnen.
  6. 6.Ihre Kunden: was ein Kunde pro Jahr einbringt, und der bereits gesicherte Umsatz.

Die Berechnung#

  1. 1.AHV/IV/EO. 2026 beträgt der Beitrag 10.6 % des Lohns: 5.3 % trägt der Arbeitgeber, 5.3 % der Arbeitnehmer. Sind Sie in Ihrer Firma angestellt, ist der Arbeitnehmeranteil bereits in Ihrem Bruttolohn enthalten; die Berechnung rechnet den Arbeitgeberanteil dazu. Sind Sie selbständig, wendet Ihre Ausgleichskasse einen eigenen Satz für Selbständige an: Ersetzen Sie den vorausgefüllten Satz durch den, den sie Ihnen nennt.
  2. 2.BVG. Für Angestellte gilt die berufliche Vorsorge ab einem Jahreslohn von CHF 22’680 (Eintrittsschwelle). Der Beitrag wird auf dem koordinierten Lohn erhoben, also dem Lohn abzüglich CHF 26’460 (Koordinationsabzug, Werte 2025 und 2026). Der Satz hängt von Ihrem Alter und Ihrer Pensionskasse ab. Die Berechnung rechnet den Anteil dazu, den die Firma bezahlt.
  3. 3.Benötigter Umsatz = Bruttoeinkommen + Arbeitgeberanteil der Beiträge + weitere Versicherungen + Kosten.
  4. 4.Verrechenbare Stunden = Wochen × Stunden pro Woche × verrechenbarer Anteil.
  5. 5.Mindest-Stundensatz = benötigter Umsatz ÷ verrechenbare Stunden, ohne MWST.
  6. 6.Benötigte Kunden = (Umsatzziel − bereits gesicherter Umsatz) ÷ Wert eines Kunden, aufgerundet auf den nächsten ganzen Kunden.
  7. 7.Benötigte Briefe = fehlende Kunden ÷ (Rücklaufquote × Abschlussquote), mit den Annahmen des Kampagnen-Rechners: 2 % Rücklauf im vorsichtigen Szenario, 4 % im hohen Szenario, 25 % der Antworten werden zu Kunden.

Beispiel: ein Treuhandbüro als GmbH#

Beispiel

Beispielwerte: angestrebter Bruttolohn CHF 85’000; BVG mit 10 % des koordinierten Lohns, davon die Hälfte von der Firma bezahlt (nehmen Sie den Satz aus Ihrem Vorsorgeausweis); weitere Versicherungen CHF 3’000; Kosten CHF 15’000; 44 Wochen zu 42 Stunden, davon 60 % verrechenbar.

  • AHV/IV/EO, Arbeitgeberanteil: 85’000 × 5.3 % = CHF 4’505.
  • BVG: koordinierter Lohn 85’000 − 26’460 = CHF 58’540; Beitrag CHF 5’854, davon CHF 2’927 für die Firma.
  • Benötigter Umsatz: 85’000 + 4’505 + 2’927 + 3’000 + 15’000 = CHF 110’432.
  • Verrechenbare Stunden: 44 × 42 × 60 % = 1’109 Stunden.
  • Mindest-Stundensatz: 110’432 ÷ 1’109, also rund CHF 100 pro Stunde, ohne MWST.
  • Mit Kunden zu CHF 4’000 pro Jahr braucht es 28. Sichern Ihre heutigen Kunden bereits CHF 96’000, fehlen 4: 400 bis 800 Briefe, je nach Annahmen.

Vergleichen Sie diesen Mindestsatz mit den Preisen, die Ihre Kundschaft heute bezahlt: Liegt er deutlich darunter, bleibt Ihnen Spielraum. Läge er über dem Marktpreis, müssten Sie bei den verrechenbaren Stunden oder bei den Kosten ansetzen. Wann Ihr Geschäft seine Kosten deckt, zeigt der Break-even-Rechner.

Quellen#

  • AHV/IV/EO: Beitragssatz 2026, 10.6 % (5.3 % Arbeitgeber, 5.3 % Arbeitnehmer).
  • BVG: Eintrittsschwelle CHF 22’680 und Koordinationsabzug CHF 26’460, Werte 2025 und 2026, Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV).
  • MWST: Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer (MWSTG), Art. 10 und 66, auf Fedlex.
  • Rücklaufannahmen (amerikanische Richtwerte, von Anbietern verbreitet, ohne Gewähr) und Preisliste: Lettro, Oktober 2026.

Häufige Fragen

Warum nur 60 % verrechenbare Stunden?

Das ist ein Beispielwert. Administration, Akquise, Weiterbildung und Wege lassen sich nicht verrechnen. Messen Sie Ihren eigenen Anteil über einen Monat: Diese Einstellung verändert das Ergebnis am stärksten.

Sind die berechneten Beiträge genau?

Nein, es sind Grössenordnungen. Die Berechnung kennt weder die Verwaltungskosten Ihrer Ausgleichskasse noch die Arbeitslosenversicherung, die Familienzulagen, die je nach Kanton verschieden sind, noch Ihre Prämien für Unfall- und Krankentaggeldversicherung. Tragen Sie sie unter «weitere Versicherungen» ein, nach Ihren Abrechnungen.

Muss mein Stundensatz die MWST enthalten?

Der berechnete Satz versteht sich ohne MWST. Ab CHF 100’000 Umsatz ist eine Firma mehrwertsteuerpflichtig (MWSTG Art. 10) und muss sich innert 30 Tagen bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) anmelden (Art. 66). Im Beispiel liegt der benötigte Umsatz über dieser Schwelle: Die MWST kommt auf Ihre Rechnungen dazu.

Ich bin selbständig: Was ändert sich?

Sie bezahlen Ihre AHV/IV/EO-Beiträge allein, zu einem eigenen Satz für Selbständige: Fragen Sie Ihre Ausgleichskasse danach. Für die Vorsorge geben Sie ein, was Sie tatsächlich pro Jahr einzahlen.

Ihnen fehlen 4 Kunden bis zu Ihrem Ziel?

Bereiten Sie 400 bis 800 Briefe vor, ab CHF 1’120∗ alles inklusive.

Ihnen fehlen 4 Kunden: 400 bis 800 Briefe vorbereiten →

∗ Preise exkl. MWST.

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